Geldabheben im Urlaub: Tipps für eine entspannte Reise

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In manchen Ländern ist das Geldabheben besonders teuer. Ausländische Banken lassen sich so einige Tricks einfallen, um den Urlaubern das Geld aus der Tasche zu ziehen. So erkennen Sie die Tricks.

Berlin. Urlauber sollten beim Geldabheben am Automaten im Ausland die Wechselkurse und Gebühren im Blick haben. So wird es zum Beispiel grundsätzlich teurer, wenn sie die Sofortabrechnung akzeptieren, schreibt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 6/2019). Wird der abgehobene Betrag gleich in die Heimatwährung umgerechnet, ist der Wechselkurs meist deutlich schlechter als der, mit dem die Heimatbank abrechnet.

Sofortumrechnung unbedingt ablehnen

Reisende sollten also stets mit dem entsprechenden Button die Sofortumrechnung – in der Fachsprache Dynamic Currency Conversion (DCC) – ablehnen, selbst wenn noch mehrmals nachgehakt wird. Wer im Geschäft mit Kreditkarte bezahlt, sollte darauf achten, dass die Landeswährung erscheint.

Andere Bank suchen, wenn die Gebühren zu hoch sind

Gebühren für die Geldausgabe werden zunehmend auch in Euro-Ländern fällig, vor allem aber außerhalb von Europa. Diese werden in der Regel auf dem Display angezeigt.

Hier gilt: Die entsprechenden Banken meiden und einen Automaten suchen, der günstige Gebühren hat oder gratis ist. Ist die angezeigte Gebühr zu hoch, können Urlauber den Vorgang abbrechen und eine andere Bank suchen.

Karte für Vielreisende mit geringen Gebühren

Sparen können Reisende auch bei der Wahl ihrer Karte, Auskunft gibt der Anbieter. Gerade für Vielreisende lohnt eine Karte, deren Einsatz keine oder nur geringe Gebühren kostet. Generell ist es sinnvoll, sich im Urlaub nicht nur auf ein Zahlungsmittel zu verlassen.

Unklare Umsätze der Bank melden

Im Urlaub sollten sämtliche Abrechnungen gesammelt werden, empfiehlt der Bundesverband deutscher Banken. Direkt nach der Reise sollten dann sämtliche Abbuchungen auf ihre Richtigkeit kontrolliert werden. Unberechtigte Abbuchungen direkt der Bank melden: Lastschriftabbuchungen werden zurückgebucht, Kreditkartenabrechnungen werden bei der kartenausgebenden Bank reklamiert.

App für Währungsrechner und Sperrhotlines

Wenn die Bankkarte verloren oder gestohlen wird, sollte diese direkt gesperrt werden. Bei dem zuständigen Kreditinstitut gibt es dafür spezielle Hotlines, wo schnell geholfen wird. Auch praktisch: Der Bundesverband deutscher Banken bietet eine App an, mit der nicht nur die Sperrhotlines der gängigsten Banken aufgerufen werden, sondern tagesaktuelle Kurse abgerufen und verglichen werden können.