Umweltfreundlich verreisen: versteckte Juwelen Südamerikas

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Patagonien

 
 
 

Wer an Reisen in Südamerika denkt, dem fällt vermutlich als erstes der Amazonas ein – das unschätzbar große Waldgebiet Brasiliens und acht weiterer südamerikanischer Staaten, das vielfach als die grüne Lunge der Erde bezeichnet wird.

Doch in Südamerika gibt es noch weitaus mehr zu entdecken als den undurchdringlichen Dschungel, und viele dieser Attraktionen könnten unterschiedlicher nicht sein. Dieser Artikel präsentiert weniger bekannte, jedoch nicht minder atemberaubende Reiseziele Südamerikas – und wie Touristen sie verantwortungsvoll bereisen können.

Patagonien – das kalte Reich Argentiniens und Chiles

Pinguine werden seit dem Pixar-Hit gerne mal auf Madagaskar verortet, aber nicht in Südamerika. Dort ist es dem Klischee zufolge schließlich das ganze Jahr über tropisch heiß. Tatsächlich herrschen durch die Nähe zur Antarktis besonders in den Gegenden an der unteren Spitze wesentliche kühlere Verhältnisse. Diese Region trägt den zauberhaften Namen Patagonien und erstreckt sich über weite Teile Chiles und Argentiniens. Sie lockt Besucher vornehmlich mit außergewöhnlichen Bergwanderungen wie im Nationalpark Torres del Paine oder dem Gletscher Perito Moreno. Eine Patagonien Rundreise ist eine wunderbare Art, ihre Sehenswürdigkeiten zu erleben – am besten mit einem Anbieter, der sich auch um den Erhalt dieser wunderschönen Natur sorgt. So kompensiert Viventura beispielsweise alle Flüge, um die Anreise so umweltschonend wie möglich zu gestalten. Und auch vor Ort wird auf Nachhaltigkeit gesetzt: Statt großer Hotelketten werden bescheidenere Bleiben einheimischer Anbieter unterstützt und bei Ausflügen stehen den Reisenden einheimische Guides zur Seite. Dies ist zudem eine einzigartige Gelegenheit, mit der Lokalbevölkerung in Kontakt zu kommen.

Zwischen Chile und Bolivien: der Salar de Uyuni

Wer es wärmer mag, ist zumindest von November bis Februar an der anderen Spitze Chiles gut aufgehoben: Die Atacama-Wüste beeindruckt nicht nur mit heißen Temperaturen, sondern auch mit Naturschönheiten sondergleichen. Die meisten Touristen beginnen ihre Reise in San Pedro de Atacama, von wo aus sich die Wüstenformationen des Valle de la Luna besichtigen lassen. Anschließend überqueren sie die Grenze nach Bolivien und treten eine mehrtägige Reise zum Salar de Uyuni an, der größten Salzwüste der Welt. Und auch der Weg dorthin ist die Mühe wert: Hier gibt es Lagunen, Gesteinsformationen, sowie Flamingos, Alpakas und weitere Tiere zu bewundern. Da es hier keine großen Hotelketten gibt, ist es besonders leicht, die Lokalbevölkerung zu unterstützen. Wer nachhaltig reisen will, beachtet hier vor allem noch eines: Müll sollte keinesfalls achtlos weggeworfen werden. An manchen Stellen ist die Verschmutzung der Landschaft bereits zu erkennen – es liegt deshalb an den Besuchern, Verantwortung zu übernehmen.

Machu Picchu in Kolumbien: die Ciudad Perdida

Sie ist vielleicht nicht so weithin bekannt wie Machu Picchu in Peru, doch dafür ist sie nicht minder magisch: Die Ciudad Perdida in Kolumbien, zu Deutsch: die verlorene Stadt, wurde vom indigenen Volk der Tairona erbaut und ist Schätzungen zufolge zwischen fünfhundert und tausend Jahre alt. Nach ihrer Wiederentdeckung Ende des 20. Jahrhunderts erlebte sie einen zweiten Frühling als Cannabisplantage, bis sie in einen geschützten Ort verwandelt wurde. Dennoch ist der Besuch nur etwas für Hartgesottene: Um sie zu erreichen, muss eine mehrtägige Wanderung durch den Dschungel absolviert werden. Dies geschieht in Begleitung einheimischer Guides.

Südamerika hat also äußerst unterschiedliche Facetten, die noch viele Generationen in Staunen versetzen werden – wenn sie verantwortungsvoll bereist werden.