Hartz 4-Empfängerin erschummelt sich Luxus-Reise für 53.000 Euro

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Eine Hartz-4-Empfängerin hat sich einen Australienurlaub für 53.000 Euro erschwindelt. (Symbolbild)

 
 
 

Mega-dreist: Hartz 4-Empfängerin erschummelt sich Luxusreise
Kostenpunkt für Reise und Aktivitäten vor Ort: 53.000 Euro
Jetzt steht die Frau vor Gericht

53.000 Euro – für viele deutlich mehr als ein Jahresgehalt – ausgegeben in nur drei Wochen. Eine 38-jährige Hartz 4-Empfängerin hat bei einem Reiseunternehmen einen Luxusurlaub nach Australien gebucht. Mit den Kosten vor Ort summierte sich Summe auf gigantische 53.000 Euro. Doch die Frau hatte gar kein Geld – und steht jetzt vor dem Landgericht Frankfurt.

Hartz 4-Empfängerin auf Luxusreise

Auf diese Reise hätte die Frau sehr lange sparen müssen, bei einem Hartz 4-Regelsatz von 424 Euro pro Monat weit mehr als zehn Jahre. Doch weil sie sich die Luxusreise in einem Reisebüro erschwindelt hat, war der Betrag in gerade einmal drei Wochen ausgegeben.

Um die Reise überhaupt buchen zu können, hatte die 38-Jährige zuvor falsche Angaben gegenüber dem Reisebüro gemacht. Dort gab sie sich als zahlungsfähige Kundin mit relativ viel Geld aus, niemand schöpfte Verdacht.

Mitarbeiter wurden erst stutzig, als die Hartz-4-Empfängerin auch noch eine Kreuzfahrt buchen wollte. Der Inhaber stellte daraufhin eine Anzeige bei der Polizei gegen die 38-Jährige. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch kein Cent an das Reisebüro überwiesen.

In erster Instanz bereits zu Haftstrafe verurteilt

Das Gericht verurteilte die Frau in einem ersten Prozess im April bereits zu 16 Monaten Haft. In einem früheren Job war sie zuvor wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten entlassen worden und erhielt eine Bewährungsstrafe. Diese war zum Zeitpunkt ihres Betrugs noch nicht vorüber.