Bald begrenzter Zugang zu Stränden in Portugal?

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Der Praia do Guincho gilt als einer der schönsten Strände in Portugal.

 
 
 

Die Regierung Portugals zieht eine Zugangsbeschränkung zu den Stränden des Landes in Erwägung. „Das Virus schläft im Sommer nicht“, so Ministerpräsident Antonio Costa. Die Städte müssten Maßnahmen ergreifen, um eine Überfüllung der Strände zu verhindern.

In Portugal sind bisher knapp 19.700 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt und 687 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger registriert – deutlich weniger als in dem besonders stark von der Pandemie betroffenen, größeren Nachbarland Spanien. Antonio Costa zur Zeitung „Expresso“ betonte nun im Hinblick auf die kommende Badesaison: „Das Virus schläft auch im Sommer nicht.“

Auf Twitter lobte Costa die zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus getroffenen Maßnahmen: „Wir müssen diese Disziplin mit großer Entschlossenheit verfolgen. Im April müssen wir große Anstrengungen unternehmen, um unsere Freiheit wiederzugewinnen“, schrieb er.

Schrittweise Lockerungen

Das südeuropäische Land verlängerte seine Coronavirus-Beschränkungen bis zum 2. Mai. Die Regierung versprach, für eine bessere Ausstattung mit Schutzausrüstung zu sorgen. Die Betriebe sollen schrittweise wieder geöffnet werden, wenn sich die Ausbreitung der Krankheit weiter verlangsamt.

In Italien sorgen manche Rettungsversuche der Sommersaison für skurrile Blüten. Von Plexiglas-Boxen bis hin zu Tunneln und „Desinfektionsduschen“ ist dabei die Rede. Die Cookinseln mit ihren herrlichen Stränden haben sich hingegen offiziell zu einem Corona-freien Gebiet erklärt.