Auto: Mit dem Hund auf großer Reise

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Cooler Hund: Dem Vierbeiner gefällt es - aber hinterm Steuer hat er definitiv nichts zu suchen.

 
 
 

Wenn Hundebesitzer mit ihrem Mitbewohner im Auto verreisen, müssen sie einige wichtige Punkte beachten. Schließlich soll die Tour sicher ablaufen – und dem Vierbeiner soll es dabei gut gehen.

Laut Paragraf 22 der Straßenverkehrsordnung müssen Tiere im Fahrzeug gesichert werden. „Mittlerweile bestehen zahlreiche Möglichkeiten, den Hund wohlbehütet zu transportieren“, so Robin Tschöpe, Geschäftsführer von LeasingMarkt.de. In vielen Fachgeschäften gibt es spezielle Hunde-Sicherheitsgurte, die problemlos am Anschnallgurt des Autos oder an der Kopfstütze befestigt werden können. Ein Trenngitter wird entweder hinter den Vordersitzen angebracht oder – bei einem Kombi oder SUV – vor dem Kofferraum montiert. Die höchste Sicherheit für unterwegs bietet die Autohundebox. Zwar nimmt sie einiges an Platz in Anspruch und Hundehalter müssen etwas tiefer in die Tasche greifen, doch in puncto Stabilität überzeugt diese Transportalternative.

Manche Hunde lieben das Autofahren, andere sind ängstlich oder nervös. „Wer eine längere Reise plant, sollte rechtzeitig damit anfangen, den Vierbeiner an das Auto zu gewöhnen“, so Tschöpe. So kann die Transportbox schon zuhause als Schlafplatz verwendet werden. Nach und nach wird der Hund an das Auto herangeführt, indem er in den Kofferraum oder auf die Rückbank springt. Damit sich das Tier an das Motorengeräusch und die Vibration gewöhnen kann, sollte das Fahrzeug einmal kurz anlaufen.

„Planen Sie zunächst nur kurze Fahrten ein, bei denen Sie das Verhalten des Vierbeiners genauestens beobachten“, rät Tschöpe. Hier noch ein paar Tipps, wie der Hund während einer langen Autofahrt bei Laune gehalten werden kann:

– auf laute Musik verzichten
– ruckartiges Bremsen bzw. Gasgeben vermeiden
– Kauspielzeuge tragen zur Entspannung beim Tier bei
– an ausreichend Wasser denken und Pausen für kurze Spaziergänge einplanen
– auf Stresssymptome wie starkes Hecheln, Zittern und Winseln achten und gegebenenfalls anhalten
– auf die Temperatur im Auto achten.