Die Sache mit dem „Reise-Hund“

Ohne den geliebten Vierbeiner in Urlaub? Das geht für viele Herrchen und Frauchen gar nicht.

Und deshalb ist die Frage: Wie viel Urlaub und Erholung sind dem Hund zuzumuten? Eher Wandern in den Bergen – oder darf’s auch Meer sein? Worauf muss man bei Waldi und Lumpi achten – außer auf den üblichen Impfschutz? Dies fragen sich viele Hundehalter.

Die Möglichkeit, dass sich der Vierbeiner eine Erkrankung auf Reisen zuzieht, ist nicht von der Hand zu weisen. Vor allem im südlichen Europa drohen Infektionskrankheiten. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit in einer Veröffentlichung hin. Tierhalter sollten ihre Vierbeiner entsprechend vorbeugend schützen.

Mücken, Flöhe und Zecken gerade in Mittelmeer- und südosteuropäischen Ländern können verschiedene Infektionen oder Parasiten wie Würmer übertragen. Um sich über konkrete Urlaubsländer zu informieren, verweist der Bundesverband auf die Reiseinformationen des European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP). Entsprechend sollten Tierhalter ihren Hund mit Wurmkuren, Schutzhalsbändern oder Tinkturen versorgen. Als bedeutendste Reisekrankheit gilt die Leishmaniose. Sie wird von Sandmücken übertragen. Die zum Teil schwerwiegende Infektion betrifft innere Organe oder die Haut. Seit einigen Jahren gibt es eine Impfung. Diese schützt aber nur vor den Erkrankungserscheinungen, heißt es. Die Infektion selbst kann sie nicht verhindern. Vor der ersten Impfung ist ein Test erforderlich.